Seit gestern ist bei uns in der Firma nichts mehr so wie es war. Die beiden Hasen, mein Teddybär und seine schwarze Schnuffelgattin gibt es nicht mehr. So hart das nun klingt, so hart ist auch die Realität. Ich könnte gleichzeitig schreien und heulen vor Wut! Was gibt es nur für Menschen auf dieser Welt! In einer Nacht und Nebelaktion wurden diese beiden und ein erst vor zwei Tagen dazu gesellter Hase gestohlen.Es muss eine fürchterliche Hetzjagd gewesen sein, sie hatten keine Chance! In ihren ansonsten so sicheren Verstecken im Haus und unter einer kleinen Holzpalette waren sie ausgeliefert, da man ihnen die Hütte einfach weggenommen und sie wahrscheinlich mit Netzten oder ähnlichem gefangen hat. Alles lag wild verstreut durcheinander!
Mir zerreisst es das Herz, wenn ich daran denke was wohl mit ihnen geschehen ist. Ich hoffe sehr, dass sie nicht an irgendein Tierversuchslabor od. ähnlichem verkauft wurden. Irgendwie wär es wohl das Beste, wenn sie es schon längst "hinter sich" hätten. Was haben die beiden nicht schon alles durchstehen müssen, und jetzt, wo sie sich in diesem Gehege so wohl gefühlt haben ist sowas mit ihnen geschehen. Das grausige daran ist diese qäulende Ungewissheit.
Tja und dann wäre da noch was.....
..ja, ihr seht richtig, meine schwarze weissnasenMadame hatte Nachwuchs bekommen. Ich bin durch einen glücklichen Zufall vorgestern aus Versehen in einen Teil ihres Baues eingebrochen und hab diese Rasselbande entdeckt. Ich hatte dann alles mit ein paar Brettern wieder zu gemacht und das war ihr Glück. Die Diebe hatten sie nicht gefunden!2x weiss, 2x braun, 2x schwarz. Gerade mal 12 Tage alt.
Ich habe die Tierrettung und die Kaninchenhilfe informiert und die haben prompt reagiert.
Sind kaum eine Stunde später erschienen und haben die süßen Krabbelkäfer mitgenommen und untersucht. Sie sind recht mager und gerade in einer kritischen Phase der Fress-Umstellung von Milch auf feste Nahrung.
Es ist fraglich ob und wieviele von dem Sextett überleben werden. Jedenfalls werden sie nun ca. 5 Wochen auf dieser Aufzuchstation verbringen, dann haben wir gesagt, wollen wir sie auf jeden Fall wiederhaben!! Wir hätten sie auch selbst aufgezogen, aber die Tierrettung hat da eine Gruppe an jungen Mitarbeitern, wahrsch. angehende Tierärtze die rund um die Uhr in einem Kellergewölbe alle möglichen angefahrenen, ausgesetzten, gefundenen Tiere behandeln. Dort sind sie also bestens aufgehoben, ausserdem können sie hier mit anderen fast gleichaltrigen Hopplern vergesellschaftet werden um sozialverhalten, Fress und andere Lebensgewohnheiten von ihnen zu erlernen.
Ich hoffe, dass so viele wie möglich von ihnen durchkommen. Zwei von ihnen hätten beim Platzwart des Fussballvereines von nebenan schon mal ein Visum erhalten, denn dieser baut schon mal ein Gehege für zwei Hoppler. Die anderen bleiben dann mal bei uns.
Oft, wenn ich aus dem Fenster in das Gehege gucke, dann erwarte ich, dass mein Teddybär um die Ecke lugt oder auf seinem kleinen Hügel sitzt und die Aussicht geniesst. Das tut dann ganz schön weh. Ich werde sie aber auch wenn ich sie nur für kurze Zeit unter meine Fittiche nehmen konnte, nie vergessen.
Eure (etwas geknickte) Manu
Man sollte trotzdem den Glauben an die Menschheit nicht verlieren....
















Da gab es kann große Rosenbögen und pro Bogen waren vier Kletterrosen gepflanzt, bin schon gespannt wie das dann aussehen wird wenn es ordentlich angewachsen ist.















Am Samstag hatten mein Göga und ich unseren 5. Hochzeitstag und zur Feier des Tages haben wir ein "paar" Kilometer auf uns genommen und sind nach Tulln gefahren.












